Corona-Update der Patriots

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Nachdem vergangene Woche weitere Lockerungen des Corona-Shutdown von der Landesregierung Hessen beschlossen wurden, steigen bei den Rhein-Main Patriots die Hoffnungen, bald wieder in den Trainings- sowie Spielbetrieb einzusteigen.
 
Im Land Hessen ist zwar Mannschaftssport auch in Hallen wieder erlaubt, allerdings nur unter der Voraussetzung der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern. Da Inline-Skaterhockey ein Kontaktsport ist, ist aufgrund der aktuellen Auflagen ein Trainingsbetrieb im Nachwuchs- und Hobbybereich in der Halle des in Niddatal ansässigen Vereins dennoch vorerst nicht möglich. Doch nach den neuen Verordnungen aus der Politik stellt man sich im Vorstand darauf ein, schon bald den normalen Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen. „Wir hoffen, dass wir ab Juni wieder uneingeschränkt trainieren können.“, so der sportliche Leiter der Patriots, Patric Pfannmüller. Es werden auch Hygienekonzepte erstellt, die den Mannschaften angepasst werden, sodass ein Trainingsbetrieb auch unter den Auflagen des Mindestabstandes durchgeführt werden könnte. Selbstverständlich geht hierbei der Blick in Richtung des Saisonstarts, der seit Anfang März vom Dachverband, der ISHD (Inline-Skaterhockey Deutschland) immer weiter verschoben wird. Die neuen Lockerungen lassen auch hier die Hoffnung aufkeimen, dass bereits im Juli der Spielbetrieb aufgenommen werden kann. Das wäre rund zwei Monate früher, als bisher von der ISHD befürchtet. Pfannmüller sagte dazu: „Das sind natürlich alles nur Spekulationen, die wir anhand der rückläufigen Zahlen aufstellen. Wir sind dabei wie jeder andere auch an die politischen Entscheidungen gebunden.“
Da sowohl die Herren als auch die Damen bundesweit Spiele bestreiten und der Nachwuchs an den Ligen aus Baden-Württemberg teilnimmt, werden dabei von den zuständigen Verbänden die unterschiedlichen Lagen der einzelnen Bundesländer berücksichtigt.
Ein baldiger Einstieg ins Training und in den Spielbetrieb würde auch finanziell eine große Entlastung für die Patriots bedeuten: wie bereits berichtet würden der Verein nach seiner 20jährigen Geschichte vor schwerwiegenden finanziellen Krise stehen, falls die Einnahmen durch Hallenvermietung, Gastronomie und ähnlichem noch länger fehlen sollten.